Haftpflichtversicherung für den Hund

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Heute ist eine 1. Aufforderung der Einwohnerkontrolle mit der Post gekommen: ich sei der Auflage nicht nachgekommen, gleichzeitig mit der Hundesteuer den Haftpflichtnachweis eingesandt zu haben. Kosten: 20 sfr. Da muss mir wohl etwas entgangen sein: an ein solches Schreiben kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern.


Möglicherweise hat mich mein Ärger über die nach oben korrigierte Hundesteuer vom Weiteren Lesen etwelcher Beiblätter abgehalten. Natürlich verfüge ich über die obligate Versicherung mit der obligaten Deckungssumme. Natürlich besuche ich  mit meiner Goldenretriever Hündin regelmässige Trainings im Hundesport. Natürlich beschäftige ich sie artgerecht und natürlich führe ich sie umweltkompatibel im öffentlichen Raum , lasse sie regelmässig impfen und entwurmen. Natürlich lese ich einschlägige Fachliteratur und natürlich tue ich alles, um einen positiven Eindruck in der canophoben Gesellschaft zu hinterlassen. Genauso wie viele andere HundehalterInnen, die ich kenne. Es ärgert mich gewaltig, als Hundehalterin so massiven Auflagen unterworfen zu sein. Obwohl ich Vergleiche meist vermeide, drängt es sich nun doch auf, einen solchen loszuwerden: Natürlich haben alle  Eltern die Pflicht, vor der Geburt ihres Nachwuchses einen obligatorischen Sachkundenachweis zu erlangen. Um schon mal zu realisieren, was da auf sie zukommen wird. Und natürlich besuchen sie spätestens 1 Jahr nach der Geburt den obligatorischen Praxiskurs, beschäftigen sich mit Entwicklungstheorien und dem Lernverhalten des Kleinkindes  um durch kompetente Erziehung die soziale Umwelt vor möglichen aggressiven oder andersweitigen Verhaltensweisen oder Verhaltensstörungen ihrer Sprösslinge zu schützen. Und natürlich wissen zukünftige Eltern, dass die ersten 3 Lebensjahre die prägendsten sind und „Haltungs“fehler in dieser Zeit fatale Auswirkungen auf die Psyche des  zur Folge haben. Und natürlich müssen alle Eltern für mögliche spätere Ausrutscher ihrer Kinder in der Gesellschaft einen Haftpflichtnachweis erbringen, bevor sie die Geburtsurkunde erhalten.

 

Bea Koti, Hundepsychologin / Hundetrainerin

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