Futterneid und Rangkämpfe

Einmal mehr geht es in diesem Beitrag nicht um unsere Vierbeiner, sondern um deren Mitbewohner, die Zweibeiner. Nicht desto trotz stehen Futterneid und Rangkämpfe ganz oben auf der Hitliste, wenn es darum geht, sich auf dem Markt zu etablieren. Alle wollen den grössten und schönsten Knochen haben. Geteilt wird nur im selben Rudel oder eben gar nicht.

Es ist erschreckend, wie sehr sich kynologische Fachgruppen gegenseitig das Futter aus dem Napf stehlen oder dafür sorgen, dass es erst gar nicht dort reinkommt.
Was ich gänzlich nicht nachvollziehen kann ist die Tatsache, dass sich Fachverbände, Fachleute oder Ausbildungsinstitutionen gegenseitig in dem Ausmass konkurrieren. Sogar wenn es um fachbezogene Beiträge in einer anerkannten und etablierten kynologischen Zeitschrift geht. Und das, obwohl im Vorfeld sehr gerne meine Inputs in Form von Text für den Beitrag entgegengenommen wurden und auch noch so nebenbei erwähnt wurde, dass es ein gemeinsamer Beitrag werden soll. Fazit: im Titel von der Hundetrainerin zur Hundehalterin mutiert, der aufgefallen ist, dass…. Und die renommierte Zeitschrift dann daraus einen Beitrag verfasst, jedoch primär Hundetrainerinnen aus Ihrer Talentschmiede zu Wort kommen lässt. Und ganz am Schluss ein kleiner Input steht.  Darauf angesprochen, die Antwort der Redaktion: schliesslich sei es eine Verbandszeitschrift (siehe unten) und da sollen IHRE Trainer zum Zug kommen. Sic! Wie war das nochmals mit Geben und Nehmen? Und dem Wunschund dem Aufruf nach einem gemeinsamen Berufsbild?
Meine Schlussfolgerung: fortan behalte ich mein Material und meine Erkenntnisse für mich und verfasse lieber meine eigenen Blogbeiträge, als dass ich diese anderen in den Napf werfe. Dass ich als Hundehalterin von Hunden aus  anerkannten Zuchten auch Mitglied bei eben diesem Verband bin und Beiträge zahle, kynologische Weiterbildungen dieses Verbandes besuche und auch jahrelang darin inseriert habe, soll der Vollständigkeit halber auch noch erwähnt werden.

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