Alter Zopf in neuem Kleid

Seit 2008 mussten alle Hundehalterinnen mit ihrem Vierbeiner den Sachkundenachweis erlangen. Viele SKN – AusbilderInnen wurden innert kurzer Zeit auf den Markt geschwemmt, Ausbildungszentren aus dem Boden gestampft, um ausreichend Sachverständige zu produzieren. Nach knapp neun Jahren ist der Spuk schon wieder vorbei. Stellt sich die Frage, was mit all den in Schnellkursen ausgebildeten SKN-AusbilderInnen nun geschieht? Und wohin mit all den Ausbildungsverantwortlichen (Institutionen und Lehrpersonen), die nun plötzlich keinen Auftrag, respektive keine Arbeit mehr haben? Kreative und geschäftstüchtige Köpfe haben eine Lösung gefunden: geben wir dem Kind einen neuen Namen und schon haben wieder alle etwas zu tun. Der SKN (Sachkundenachweis) kommt im neuen Kleid daher: Nationales Hundehalterbrevet, kurz NHB genannt. In Anlehnung an das bereits bestehende Hundehalterbrevet, das damals vom SKN verdrängt, beziehungsweise abgelöst wurde. Der Clou an der ganzen Geschichte? Alle ausgebildeten SKN – AusbilderInnen müssen wieder einen Schnellkurs besuchen, damit sie unter dem neuen Namen wieder einen neuen Kurs anbieten dürfen, der dann möglicherweise wieder obligatorisch werden könnte – oder auch nicht. The Show must go on, respektive: das Geld muss fliessen.

Bea Koti, Hundetrainerin, Kollbrunn

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